Lange wurde Skandinavien vor allem mit unberührter Natur und grandiosen

Landschaften verbunden. Nachdem zunächst die Möbelkunst aus Schweden im wahrsten Sinne des Wortes auch jenseits der Ostsee Fuß fassen konnte, schafften auch andere Designrichtungen den Sprung auf die internationale Bühne. Heute ist es vor allem die skandinavische Mode, die durchaus dazu in der Lage ist, die Menschen zu begeistern. Mode aus dem Norden Europas ist frisch, jung und sie ist eben auch abwechslungsreich. Dabei schaffen es die Designer aus Dänemark, Schweden und Norwegen immer wieder gegen den Strom zu schwimmen. Sie entscheiden sich dazu Wege zu gehen, die innovativ und clever sind, die zugleich aber auch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit garantieren.

Die Mode aus Skandinavien wird letztlich aber auch durch jene Stile geprägt, die bei den Menschen selbst auf Aufmerksamkeit stoßen. So fühlen sich die Menschen im Grunde im eleganten Anzug ebenso wohl wie im ausgebeulten urbanen Look. Über die Jahre hinweg brachte der hohe Norden viele bekannte Designer auf die internationale Bühne. Zu einer führenden Größe in der nordeuropäischen Modewelt entwickelte sich in erster Linie die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Sie beanspruchte diese Führungsrolle zum ersten Mal im Laufe der 1990er Jahre.

Zu diesem Zeitpunkt war es vor allem der durchaus glanzvolle Bohème-Look, der in Verbindung mit Dänemark auf sich aufmerksam machen konnte. Der Bohème-Look wurde in entscheidender Form von Modeschöpfern wie Baum, Pferdgarten und Malene Birger geprägt. Das Label Pferdgarten hat sich zu einem Favoriten der dänischen Prinzessin Mary entwickeln können. In diesen Tagen zeigt sich die Modewelt jedoch gern von einer anderen Seite. So wirkt die Mode aus dem Norden heute vor allem kühn und abwechslungsreich. Es sind vor allem einige Marken aus Skandinavien, die sich auf der internationalen Bühne einen Namen machen konnten. Zu eben diesen gehört beispielsweise auch die Marke Noir.