Welpen und ausgewachsene Hunde

Nicht selten bekommt man eine Frau mit einem Chihuahua und weitere zu Gesicht. Es sind meist junge Frauen, die sich für Mode und Celebrities interessieren, die ihren Begleiter mit in einer Handtasche tragen und den Hund nicht des Hundes Willen besitzen, sondern als fesches Accessoire.

Besonders Welpen und ausgewachsene Hunde der Rassen Chihuahua, Prager Rattler und Yorkshire-Terrier sind die Opfer dieses Trends. Dieser stammt wohl aus Amerika - bekannte Gesichter schmücken ihre Hunde nicht nur mit teuren Halsbändern aus einem angesagten Hundeshop, sondern sich selber, in dem sie diese in schönen Taschen umher tragen. Es stellt sich natürlich einem die Frage, ob so etwas artgerecht sein kann, oder es sich schon um eine Form der "Misshandlung" handelt. Natürlich wollen die Besitzer dem Hund nichts böses, doch sind auch Chihuahua und andere Hunderassen, die eine artgerechte Beschäftigung und Erziehung benötigen.

So möchten sie ausgedehnte Spaziergänge genießen können, spielen und Kontakte mit anderen Hunden knüpfen. Sie brauchen eine anständige Erziehung und einen Besitzer, der einen "sicheren" Rudelführer abgibt. Unterforderte Hunde, die keinen Halt im Rudel verspüren, neigen dazu zu kläffen und unausgeglichenem Verhalten. Das muss man auch beim Kauf einen Chihuahuas berücksichtigen. Es sind Hunde und das wollen sie auch bleiben. Ein Welpe muss sozialisiert werden, wie auch Welpen aus anderen Hunderassen. Sie mögen wohl als ausgewachsene Hunde keine fantastischen Begleiter für den Hundesport sein, erlernen aber gerne mit Ehrgeiz neue Dinge. Wer beim Kauf solch eines Hundes diese Dinge nicht berücksichtigt, ist unfair dem Tier gegenüber.